Die Verhaltenstherapie in der Raucherentwöhnung |
... beginnt mit der Analyse des
eigenen Rauchverhaltens. Die erste Frage - vor dem Rauchstopp
- lautet: Die erste Aufgabe beim Rauchstopp
ist demnach:
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Die
zweite-Aufgabe beim Rauchstopp ist:
Nach der Lerntheorie findet hierbei eine Umkonditionierung und damit das Lernen neuen Verhaltens statt, das sich ebenso nachhaltig als Gewohnheit verankern wird, wie es die vormaligen Rauchrituale getan hatten. Konditionierung findet auf zweierlei Art statt: durch Belohnung des bevorzugten Verhaltens und durch Bestrafung des unerwünschten Verhaltens. Ähnlich kann man sich auf seinem Weg zum Nichtraucher im ersten Jahr gezielt im Abstand von 1, 3, 6 und 12 Monaten mit einem steigenden Bonus belohnen. Je weiter die Zeit voran schreitet, umso mehr Geld wird man dafür haben. Wer eher durch einen gewissen Druck bei der Stange zu halten ist, kann mit sich einen Vertrag abschließen, dass er bei einem leichtsinnigen Rückfall, den er hätte vermeiden können, sich zu etwas sehr Unangenehmen verpflichtet. Dieser Rückfallbestrafungs-Vertrag wird einer zweiten Person, die man als privaten Helfer des eigenen Rauchstopps auswählt, zur Kontrolle übergeben. |
Ein Rückfall kann eintreten |
... und man sollte zunächst einmal die Gründe dafür analysieren: 1. War es Leichtsinn oder vermeidbar gewesen? Könnte man sofort einen neuen Termin für den nächsten Rauchstopp planen und einen Rückfallbestrafungs-Vertrag abschließen? Er muss natürlich etwas enthalten, was einem äußerst gegen den Strich geht. Ein privater Helfer und der eigene Widerwille werden dann dafür sorgen, dass es nicht wieder zu einem Rückfall kommt. 2. Fühlte man sich durch den Entzug über alle Maßen gequält, dann sollte man herausfinden, a. - ob der Zeitpunkt falsch gewählt war, weil man auf dem Weg zum Nichtraucher noch am Anfang steht - z.B. sich krankheitsbedingt oder durch Familienmitglieder initiiert, gezwungen fühlt, mit dem Rauchen aufzuhören. Dann sollte man so lange von einem Rauchstopp Abstand nehmen, bis man den eigenen Willen und sich selbst überzeugende Motive dafür hat. Informationen über die Gesundheitsschäden und den Vorgang der Raucherentwöhnung können nützlich sein. b. - ob der Zeitpunkt falsch gewählt war, weil man im Moment nicht die Kraft dazu besitzt und versucht, eine Lösung seiner individuellen Probleme zu finden. Daher kann man erst zu einem späteren, jetzt noch nicht planbaren Zeitpunkt einen neuen Rauchstopp ins Auge fassen. c.- ob man in ausreichender Dosierung Nikotinersatzstoffe genommen hat, da es nach bisheriger Forschung noch ungeklärte individuelle Unterschiede bei den körperlichen Entzugserscheinungen gibt. In diesem Fall ist die Hilfe eines Therapeuten oder Arztes angebracht und danach die Planung eines erneuten Rauchtopps. |