Gesundheitsschäden als Folge des Rauchens

Es sterben jährlich mehr Menschen an den Folgen des Rauchens als durch Verkehrsunfälle, AIDS, Alkohol, illegale Drogen, Morde und Selbstmorde zusammen.
Im Jahr 2000 starben in Deutschland 110.000 Menschen an den Folgen des Rauchens.
Davon
30.000 an Lungenkrebs,
20.000 an chronisch-obstruktiver Lungenerkrankung (COPD),
60.000 an Herz- und Kreislauf-Erkrankungen (Herzinfarkt, Schlaganfall)
(Quelle: Welte R. et al., Eur. J. Pub. Health 10 / 2000, 31-38)

Rauchen schädigt fast jedes Organ und kann zu unterschiedlichen körperlichen Veränderungen führen:
- im Gehirn, an den Nervenzellen,
- in der Lunge zu Krebs, in den Bronchien zu Bronchitis,
- im Fett- und Zuckerstoffwechsel, in den Augen kann es zu grauem Star führen,
- im Herz-Kreislauf-System über die Blutgefäßverengung zu Hochdruck, Arteriosklerose,
- im Gastrointestinaltrakt zu Magengeschwür und Krebs,
- in der Niere und im Harntrakt zu Krebs,
- in der Haut und Muskulatur zu Wundheilungsstörungen, vor allem nach operativen Eingriffen,
- in den Geschlechtsorganen zu Erektionsstörungen und zu verringerter Fruchtbarkeit,
- in der Schwangerschaft zu Frühgeburten, reduzierter Lungenreifung beim Neugeborenen und
SIDS (Sudden Infant Death Syndrome).
(Quelle:US Surgeon's General Report 2004)

 

Regeneration nach Rauchstopp
(Quelle: American Cancer Society)