Leitung:
Dr. Christa Schlegel
Dipl. Psychologin

Hauptstraße 96
51491 Overath

Tel.: 02206 / 608410
Mobil:0177 - 5431853




BZGA rauchfrei werden
Filmclips zur Rauerentwöhnung der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung BZgA 

Warnsignal Lungenkrebs
Lungenkrebs verursacht zunächst keine Beschwerden. Oft wird er bei Routine-Untersuchungen entdeckt. Mehr lesen in Lifeline Special Lungenkrebs

Humphrey Bogart in Casablanca
Der Zeitgeist hat sich verändert, titelt der Tagesspiegel im September 2010.

Was tun bei Heißhungerattacken?
10 Tipps gegen Heißhunger und was man dagegen tun kann von 
Von "Freundin.de".

Deutsches Krebsforschungszentrum
WHO Kollaborationszentrum für Tabakkontrolle.
Wie geht es weiter im Nichtraucherschutz in Deutschland?

VT und Hypnose

Verhaltenstherapie | Hypnose

Die Raucherentwöhnung beginnt mit der Analyse des eigenen Rauchverhaltens. Man spricht auch von “Rauch-Ritualen”. 

Rauchrituale sind wie alle Gewohnheiten zunächst unserem Willen entzogen. Sie geschehen, bevor wir darüber denken können.
Und doch sind sie - wenn man sie genau unter die Lupe nimmt - durch einen festen und motivierten Entschluss unsererseits zu durchbrechen.

Dann haben wir erst einmal keine "Rituale" mehr, was uns sehr unruhig machen würde. - Also müssen wir uns neue, gesündere Gewohnheiten zulegen. Ein  wenig wird dabei unser Alltagsleben verändert. Wichtig bei solchen Veränderungen ist es, dass sie in jedem Fall positiv sind. 

Viele Raucher sind so an das Rauchen gewöhnt, dass sie sich schwer vorstellen können, es gäbe etwas Besseres als die Zigarette. Dabei haben sie es nur noch nie versucht. Die VERHALTENSTHERAPIE (VT) vermittelt Ihnen dazu neue Erfahrungen.

Mittels der KLINISCHEN HYPNOSE nach Milton Erickson werden die neuen Gewohnheiten ins Unterbewusstsein eingeprägt und die dort immer vorhandenen inneren Kräfte wach gerufen.
Solche Kräfte hat jeder Mensch schon einmal erfahren, wenn er in einer  schwierigen Lebenssituation aufhörte zu grübeln und "aus dem Bauch" heraus handelte.

Erfolgsquote 
... hängt wie bei jeder Therapie von der Motivation des Klienten ab - und vor allem, ob er selbst den Rauchstopp will. Es hat keinen Zweck, jemanden "zu schicken", dass er nun endlich "aufhöre zu rauchen ... vielleicht aus triftigen gesundheitlichen Gründen". Ohne den eigenen Willen hilft nichts. Auch keine Hypnose. Mit dem eigenen Willen sind sehr gute Aussichten gegeben, dass man  nach den vorgeschlagenen 3 Wochen rauchfrei sein kann.

Selbstverständlich besteht eine weitmaschige Kontrolle. Und für alle Teilnehmer gilt, dass sie sich bei Rückfällen oder sonstigen Notfällen kostenlos melden und Hilfe erhalten können. 
Nicotinpflaster und Nikotinkaugummi.

Natürlich steht es Ihnen frei, Nikotinpflaster oder -kaugummi zur Milderung des Entzugs zu nehmen. Damit dürfen Sie aber erst beginnen, wenn Sie nicht mehr rauchen. Diese Pflaster enthalten reines Nikotin. Kaufen Sie solche mit mittlerer Dosierung. Probieren Sie aus, - indem Sie sie halb durchschneiden - wann sie mit einer geringeren Menge auskommen und reduzieren Sie sie immer weiter bis auf Null.
Ein Rückfall kann eintreten

... und man sollte zunächst einmal die Gründe dafür analysieren:

1. War es Leichtsinn oder vermeidbar gewesen? Könnte man sofort einen neuen Termin für den nächsten Rauchstopp planen und einen Rückfallbestrafungs-Vertrag abschließen? Er muss natürlich etwas enthalten, was einem äußerst gegen den Strich geht. Ein privater Helfer und der eigene Widerwille werden dann dafür sorgen, dass es nicht wieder zu einem Rückfall kommt.

2. Fühlte man sich durch den Entzug über alle Maßen gequält, dann sollte man herausfinden,

a. - ob der Zeitpunkt falsch gewählt war, weil man auf dem Weg zum Nichtraucher noch am Anfang steht - z.B. sich krankheitsbedingt oder durch Familienmitglieder initiiert, gezwungen fühlt, mit dem Rauchen aufzuhören. Dann sollte man so lange von einem Rauchstopp Abstand nehmen, bis man den eigenen Willen und sich selbst überzeugende Motive dafür hat. Informationen über die Gesundheitsschäden und den Vorgang der Raucherentwöhnung können nützlich sein.

b. - ob der Zeitpunkt falsch gewählt war, weil man im Moment nicht die Kraft dazu besitzt und versucht, eine Lösung seiner individuellen Probleme zu finden. Daher kann man erst zu einem späteren, jetzt noch nicht planbaren Zeitpunkt einen neuen Rauchstopp ins Auge fassen.

c.- ob man in ausreichender Dosierung Nikotinersatzstoffe genommen hat, da es nach bisheriger Forschung noch ungeklärte individuelle Unterschiede bei den körperlichen Entzugserscheinungen gibt. In diesem Fall ist die Hilfe eines Therapeuten oder Arztes angebracht und danach die Planung eines erneuten Rauchtopps.