
... wird bestimmt durch den Wandel vom passionierten Raucher zum entschlossenen Nichtraucher. Ein solcher Wandel kann nur freiwillig erfolgen.
Viele, die in jungen Jahren beim Anzünden einer Zigarette von Freiheit und Abenteuern in der "großen weiten Welt" geträumt haben, sind nach jahrelangem Rauchen zu dem Schluss gelangt, dass die Freiheit völlig auf der Strecke blieb.
Langjährige Raucher brauchen die Zigarette. Ihr Wille ist ausgeschaltet.
Diese persönliche Willenlosigkeit ist der Hauptgrund, sich zum Rauchstopp in psychologische Behandlung zu begeben.
Viele haben auch bereits Rauchstoppversuche gemacht. Sie haben sogar eine längere Zeit völlig rauchfrei gelebt. Dann erfolgte durch irgend einen Zufall plötzlich das einmalige Rauchen einer Zigarette - und in kurzer Zeit waren sie bei ihrem alten Tagesquantum angekommen.
Hier wurde nicht der Wille "ausgeschaltet", sondern die "Macht der Gewohnheit" unterschätzt.
Gewohnheiten zu ändern, die ablaufen, ohne dass wir sie bewusst wahrnehmen, ist ein weiter wichtiger Punkt beim Rauchstopp.
Ein dritter ist - wie jeder Rückfallraucher schon weiß - keine Zigarette mehr anzünden.